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Leichte Tipps für den Alltag

Greenpeace-Ratgeberpaket

Wir haben für Sie in einem kompakten Paket an 8 Greenpeace-Ratgebern wichtigen Tipps rund um den Umweltschutz zusammengestellt. Eine kleine Auswahl an Tipps aus den Greenpeace-Ratgebern finden Sie hier angeführt, viel Spaß beim stöbern!

  • Fisch
    Den Meeren zuliebe

    Wenn Fisch auf den Tisch soll, dann am besten nur selten und bewusst. Problemlos konsumierbar sind der afrikanische Wels, Hering und Karpfen. Bei den beiden ersten gibt es Ausnahmen bei der Herkunft, wann man dennoch auf den Fisch verzichten sollte. Für die gängigsten anderen Speisefische gilt: Im Zweifelsfall HändeFinger weg, oder Ausnahmen berücksichtigten, um etwa auch bei Kabeljau, Lachs und Thunfisch zugreifen zu können.

    Generell gilt: es ist auf das Fanggebiet bzw. das Herkunftsland zu achten, ebenso wie auf die Fangmethode. Diese Infos sind bereits oft bei den Händlern angegeben, unser Ratgeber gibt detailierte Auskunft dazu.

  • Bienen
    Lebensraum mit Vielfalt schaffen
    • Mähen Sie nicht alle Flächen auf einmal.
    • Ein Blühstreifen sollte möglichst bunt angelegt sein, also viele Arten beherbergen. Besonders beliebtes Bienenfutter: Kornblumen, Ringelblumen, Borretsch, Dill, Steinkraut, Glockenblumen …
    • Für den Balkon eignen sich: Kapuzinerkresse, Katzenminze, Stiefmütterchen, Portulakröschen, Topfdahlien, Margerite …
    • Vermeiden Sie invasive Arten.
    • Tolerieren Sie einen kleinen Streifen mit wildwachsenden Pflanzen.
    Nahrung für Bienen schaffen
    • Setzen Sie auf mehrjährige Pflanzen (Sonnenblume, Färberkamille, Natternkopf, Margerite, Wiesensalbei, Hornklee …).
    • Verwenden Sie Saatgut und Pflanzen aus biologischer Erzeugung.
    • Wichtig sind Nektar- und Pollenspender im Frühjahr und im Spätsommer.
    • Im Frühling blühen z. B. Haselnuss, Krokus, Schneeglöckchen, Winterling und Akelei. Der Herbst bietet blühenden Topinambur, Astern, Efeu, Ehrenpreis, Schmuckkörbchen und mehr.
    • Vermeiden Sie gefüllt blühende Blumensorten (z. B. Pfingstrosen, Hortensien, bestimmte Rosensorten, Ranunkeln …).
    • Lassen Sie einen Teil Ihrer Kräuter blühen.
  • Plastik
    Alternativen zu Plastik

    Umweltfreundliche Lösungen für den Transport sind ausschließlich oft wiederverwendbare Tragehilfen wie Stofftaschen oder Körbe. Um die Umwelt zu schützen, reicht es nicht aus, anstelle von Wegwerfplastik bloß andere Materialien zu verwenden. Weder Papier noch „Bio“-Plastik stellen eine ökologische Alternative dar.

    Weniger Plastik im Alltag
    • Erhitzen Sie keine Lebensmittel in Plastikgefäßen.
    • Verwenden Sie zum Kochen Löffel und Pfannenwender aus Holz.
    • Kindertrinkgefäße sollten aus Glas, PP oder PE sein!
    • Meiden Sie Spielzeug aus PVC und geben Sie Babys kein Plastikspielzeug zum Nuckeln.
  • Lebensmittel
    Saisonkalender Obst &Gemüse
    • Im Winter
      gibt es Erdäpfel, Porree, Zwiebeln, Sellerie, Pastinaken, Rote Rüben, Kohlsprossen, Schwarzwurzeln, Maronis.
    • Im Frühling
      gibt es Spargel, Erdbeeren, Radieschen, Wildkräuter, Salate, Holunder, Rhabarber und Bärlauch.
    • Im Sommer
      erfrischen Marillen, Kirschen, Paradeiser, Zucchini, Fisolen, Mangold, Kohlrabi, Himbeeren, Ribiseln.
    • Im Herbst
      warten Kürbis, Kraut, Karotten, Brokkoli, Kohl, Herbstsalate, Birnen, Äpfel, Fenchel, Karfiol, Trauben und Zwetschken.

    Tipps für eine ökologische Ernährung

    • Konsumieren Sie mehr pflanzliche Lebensmittel und weniger tierische Produkte.
    • Bevorzugen Sie gering bzw. mäßig verarbeitete Erzeugnisse, wenn keine frische Alternative besteht. Nutzen Sie nach Möglichkeit Bio-Hauszusteller.
    • Vermeiden Sie Obst und Gemüse aus Gegenden, die mit Wasserknappheit kämpfen.
    • Vermeiden Sie alles, was im Winter als „frisch“ angeboten wird, es kommt aus dauergeheizten Glashäusern.
    • Vermeiden Sie Verpackungsmaterial, wo es geht und vor allem das Einweg-Einkaufssackerl. Auf sozial verträgliche Produkte achten.
  • Heizsysteme
    Eine Auswahl an Heizsystemem im Überblick
    • Wärmepumpe
      Wärmepumpen arbeiten vollautomatisch und benötigen keinen Brennstoff-Lagerraum. Sie sind die erste Wahl, aber nur, wenn der eingesetzte Strom aus erneuerbaren Quellen stammt und durch geeignete Dämmmaßnahmen der Wärmebedarf verringert wird. Jedoch sind Maßnahmen im Außenbereich notwendig. Für nicht genügend gedämmte Häuser muss für Spitzenlastzeiten eine Heizunterstützung vorgesehen werden.
    • Fernwärme bzw. Nahwärme aus Biomasse (Kraft-Wärme- Kopplung)
      Bei Fernoder Nahwärme wird die Wärme aus einem Heiz- oder Kraftwerk sauber und bequem ins Haus geliefert. Wie bei den Wärmepumpen läuft die Heizung automatisch, es entstehen kein Schmutz und Lärm. Zusätzlich ist der Platzbedarf gering und die Vorlauftemperatur kann in Spitzenzeiten entsprechend hoch sein. Entscheidend ist aber die eingesetzte Biomasse (siehe „Nachhaltige Biomasse“). Nachteil ist einzig, dass bis zu 30% der eingesetzten Energie durch den Transport verloren gehen können.
    • Gaskessel/Gastherme
      Vorteile: automatische Heizung, kein Schmutz, geringer Platzbedarf, geringe Installationskosten. Naturgemäß ist hier kein nachhaltiger Betrieb möglich.
    • Ölkessel
      Ölkessel arbeiten vollautomatisch und zeichnen sich durch hohen Bedienkomfort aus. Die Verbrennung von Öl produziert aber nicht nur mehr CO2, sondern ist auch schmutziger als die Verbrennung von Gas
  • Fashion
    Vertrauensvolle, ökologische Textilsiegel
    • IVN BEST
      Der IVN-Best- Standard setzt die zurzeit höchsten ökologischen Standards. Es müssen zu 100 % biologisch erzeugte Fasern eingesetzt werden, das Chemikalienmanagement Ist besonders streng geregelt.
    • GOTS
      Dieser Standard hat definierte Anforderungen entlang der gesamten textilen Kette – vom Anbau bis zum fertigen Produkt bei Naturfasern. Bekleidung, aber auch Garne und Heimtextilien sind aus natürlichen Bio-Rohstoffen. Die Verwendung anderer Materialien ist genau geregelt und anteilsmäßig beschränkt.
    Tipps für den ökologischen Kleiderkauf
    • Bedarf oder Bedürfnis? Prüfen Sie, ob Sie ein neues Kleidungsstück tatsächlich brauchen.
    • Chemikalien meiden: Verzichten Sie auf Kleidungsstücke mit den Hinweisen „separat waschen“ oder „vor dem Tragen waschen“. Auch „bügelfrei“ und „knitterarm“ sind sichere Hinweise auf chemische Substanzen.
    • Qualität kaufen: Ökologisch ist Kleidung, die lange getragen wird.
    • Bio-Baumwolle kaufen: Achten Sie auf die Angabe 100 %.
    • Jeans im Used Look meiden: Das Sandstrahlen von Jeans ist ein massives Gesundheitsrisiko für die FabrikarbeiterInnen.
    • Kleidertausch-Partys machen Spaß und schonen die Umwelt.
    • Secondhand kaufen
    • Aus alt mach neu (Upcycling)
    • Selber machen: Do-it- yourself ist schwer angesagt. Nähen und Stricken am besten mit ökofairen Stoffen und Garnen.
  • Naturkosmetik
    Problemstoffe in Kosmetika
    • Paraffin und Paraffinderivate
      Sie bilden häufig die Basis von Hautpflegemitteln und sind eigentlich Abfallprodukte aus der Erdölindustrie. Sie lagern sich in der Hautoberfläche ab und können die natürliche Hautfunktion herabsetzen. Die Alternative sind Produkte auf Pflanzenölbasis. Diese ziehen in die Haut ein, beeinträchtigen die Hautatmung nicht und sind ökologisch günstiger, da sie aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden.
    • Duftstoffe
      In Form von „Parfüm“ stehen sie für ein Stoffgemisch mehrerer Einzelkomponenten. Die häufig verwendeten künstlichen Moschusverbindungen wurden bereits in vielen Meerestieren nachgewiesen und beim Menschen in Blut und Muttermilch gefunden. Insbesondere für Säuglinge, Kleinkinder und AllergikerInnen sollten Kosmetika ohne Duftstoffe und Konservierungsmittel verwendet werden, um Allergien und Hautreizungen zu vermeiden.
    • Tenside
      Sie wirken schmutzlösend und werden auch als waschaktive Substanzen oder Detergentien bezeichnet. Enthalten sind sie in Seife, Shampoo und Badeschaum. Bei zu häufiger Anwendung können sie – vor allem bei Babys, NeurodermitikerInnen und AllergikerInnen – den natürlichen Schutzfilm der Haut beeinträchtigen.
    • Mikroplastik, (englisch „Microbeads“)
      Es wird in etlichen Produkten verwendet: als Schleifmittel in Peelings und Zahncremen oder als Füllstoff und Bindemittel in Kosmetika. Kinderprodukte lässt es glitzern oder bunt aussehen. Mikroplastik gelangt durch die geringe Größe in die Umwelt und landet schließlich auch in der Nahrungskette. Erkennbar wird es in der Inhaltsstoffliste durch Abkürzungen wie PA, PP, PE, PES, PET etc.
    Ökologische Kosmetik-Tipps
    • Meiden Sie Inhaltsstoffe wie Eichenmoos, Baummoos, Isoeugenol und Cinnamal.
    • Vorsicht ist angesagt, wenn das Produkt als antibakteriell wirksam beworben wird, rät Ökotest.

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